Gruppentherapie 1

Schwerpunktmässig nach der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)

A: Akzeptieren von Gedanken und Gefühlen, präsent sein
C: Chancen für wertegeleitetes Handeln ausloten
T: Taten folgen lassen (Harris 2011)

ACT ist eine Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie und ist wissenschaftlich geprüft. Sie geht davon aus, dass psychische Probleme auf ungünstigen oder fehlenden Lernprozessen beruhen.

In ACT wird schwerpunktmässig mit erlebnisorientierten Übungen, Bildern und Metaphern gearbeitet. Ziel der Therapie ist die Erhöhung der psychischen Flexibilität.

Zentrale Themen der Therapie

Akzeptanz: Aktiv annehmen, was ist.
Gegenwärtigkeit: Präsent sein im Augenblick, sich gedanklich in der Gegenwart aufhalten.
Werte: Durch Klärung, was einem im Leben wichtig ist, einen Kompass für schwierige Situationen erhalten.
Commitment: Den Mut haben, eine verbindliche Wahl für Handlungsschritte zu treffen.
Defusion: Nicht mehr automatisch den Gedanken und Gefühlen glauben, sondern Distanz zu ihnen aufbauen und dadurch wieder Handlungsspielraum erhalten.
Selbst als Konzept: Erkennen, dass wir uns selbst „schubladisieren“ und dadurch oft verunmöglichen, unser Leben nach den eigenen Wertvorstellungen zu leben.

Wann

jeweils am Montag von 16.30 – 18.00 Uhr

Durchführung

Zehn wöchentliche Gruppensitzungen, vorgängig ein Abklärungsgespraäch

Beginn

Montag, 3. Oktober 2022

Ende

12. Dezember 2022

Anzahl

6-8 Teilnehmer/innen

Leitung

lic. phil. Annelies Lengacher, eidg. anerkannte Psychotherapeutin
Co-Leitung Dagmar Amstutz, Körpertherapeutin

Anmeldung

bis 18. September 2022
an Annelies Lengacher
Tel. 033 224 08 42 oder annelies.lengacher@hin.ch

Flyer (download)